Jede Einrichtung kennt das: durch Krankheit oder Urlaub der eigenen Beschäftigten entsteht plötzlich akuter Personalnotstand. Manchmal droht sogar die vorübergehende Schließung der Einrichtung. Für diese Fälle, in denen sehr schnell Stellen vorübergehend mit zusätzlichen Fachkräften besetzt werden müssen, springen Menschen wie Adèle Siegmund-Botembe (Bild) ein. Sie steht an dieser Stelle für unser Team aus inzwischen fast 200 Kolleginnen und Kollegen, die beim Extra Team Kita angestellt sind, aber immer wieder in anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten. Immer dort, wo sie gerade dringend gebraucht werden.

Erfahrene Fachkräfte springen ein

Unsere Beschäftigten verfügen über Ausbildungen wie „Erzieher/in“, „Sozialpädagogische/r Assistent/in“ oder vergleichbare Qualifikationen. Im Extra Team Kita stehen sie in einem festen, in der Regel unbefristeten, Arbeitsverhältnis. Die Arbeitsbedingungen sind tariflich geregelt und durch die Schulungsangebote der Extra Akademie halten sich unsere Beschäftigten fachlich auf dem Stand der Zeit. Der einzige Unterschied zu einem Arbeitsverhältnis in einer festen Einrichtung ist, dass sie sich immer wieder auf neue Situationen in wechselnden Einrichtungen einstellen müssen. Schon nach kurzer Zeit verfügen sie damit über ein hohes Maß an Berufserfahrung und tragen nicht selten zu einem guten fachlichen Austausch mit den direkt in den Einrichtungen angestellten Kolleginnen und Kollegen bei.

Extra Team Kita bleibt Arbeitgeber

Auch während ihrer Arbeit in den Einrichtungen bleiben unsere Beschäftigten immer im Extra Team Kita angestellt. Die vertragliche Beziehung zur Einrichtung regeln wir über sogenannte „Arbeitnehmerüberlassungsverträge“. Sie beschreiben das „Dreieck“ dieser (arbeits-) vertraglichen Beziehung zwischen Beschäftigtem, Einrichtung und dem Extra Team Kita als Arbeitgeber. Die Kosten dieser Überlassung von Beschäftigten ergeben sich aus dem jeweiligen Stundensatz zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Einrichtungen bezahlen dabei nur die tatsächlich geleisteten Stunden, also beispielsweise keine Krankheits- oder Urlaubszeiten von Extra-Beschäftigten. Auch die Abrechnung ist transparent und einfach: Die Einrichtung bestätigt die geleisteten Einsatzzeiten und unsere Verwaltung erstellt - in der Regel wöchentlich - eine Rechnung, die per Post zugestellt wird.

Fester Wechsel in die Einrichtung möglich

Immer wieder kommt es vor, dass Einrichtungen und Beschäftigte so gut mit einander harmonieren, dass sich beide Seiten entscheiden, ein direktes Arbeitsverhältnis zu begründen. In solchen Fällen müssen unsere Beschäftigten ihren Arbeitsvertrag kündigen und können nach Ablauf der üblichen Fristen problemlos wechseln. Bei sehr kurzen Überlassungszeiten, die diesem Wechsel vorangegangen sind, wird unter Umständen eine Gebühr für die Einrichtung fällig. Details hierzu regeln unsere Einzel- oder Rahmenverträge, die zwischen dem Extra Team Kita und den Trägern der Einrichtungen abgeschlossen wurden.

Wenn aus einem ‚vorübergehend‘ ein ‚fest' werden soll

Unter dem Menüpunkt „Stellen fest besetzen“ haben wir beschrieben, wie das Extra Team Kita auch als „Personalvermittler“ für Einrichtungen tätig wird. In einem solchen Fall führen wir Bewerber und Einrichtungen zusammen und werden nicht selbst Arbeitgeber. Es gibt auch Mischformen zwischen der „vorübergehenden Überlassung“ und der „direkten Personalvermittlung“. Wir sprechen in solchen Fällen von der „vermittlungsorientieren Überlassung“. Das ist ein etwas sperriger Begriff, doch er beschreibt recht gut das Vorgehen: Wenn nämlich eine Stelle in einer Einrichtung dauerhaft fest zu besetzen ist, kann die vorübergehende Überlassung eben auch der Erprobung von neuen Beschäftigten dienen. Das Ziel ist in solchen Fällen aber der Abschluss eines eigenen Arbeitsvertrags zwischen Einrichtung und Beschäftigtem - also eben nicht die vorübergehende Besetzung. Diese Mischform aus unseren Dienstleistungen kommt regelmäßig zum Einsatz. Für Einrichtungen stellt sie einen beliebten Weg bei der Besetzung von freien Stellen dar, denn beide Seiten - Einrichtung und Beschäftige - können so zunächst ohne feste Vertragsbeziehung einander kennenlernen.

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